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法兰克福书展最新消息-中国政府不准独立民间作家廖亦武出境(图)
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(博讯北京时间2009年9月25日 转载)
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     来源:参与 作者:知情人
    
     昨天《南德意志报》两个头条刊登老牌记者包克对中国作家廖亦武的独家报道,在德国激起轩然大波。多家报纸、电台、电视台都转载了“中国官方派出几十名作家参展,却不准独立民间作家廖亦武出境”的消息。廖亦武的邀请机构,总部设在柏林的世界写作者之家(Haus der Kulturen der Welt)发表公开声明,表示强烈抗议;在野的民主党发言人质问:难道法兰克福这样世界性的书展,邀请一个刚刚出版了德文书籍的作家到场,也需要中国政府来审查?难道邀请哪个作家,不邀请哪个作家,也需要中国政府代替我们做出决定?稍后,书展秘书长BOOS先生在媒体的轮番轰炸下,在记者招待会上表态:主办方会通过各种渠道(包括和德国驻中国大使馆谈话),尽最大的努力,让廖亦武能如愿以偿地到来,与他的德文读者见面。
    
     包克表示,他和《南德意志报》将全程追踪“廖亦武被拒案”,监督书展方兑现他们的承诺。
    
     德国最大的周刊《明镜》,对此有深度报道。
    
    
    
    - 明镜周刊的网站:
    
    
    
    http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,651110,00.html
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    Widerstand gegen Ausreiseverbot für chinesischen Autor
    
    
    
法兰克福书展最新消息-中国政府不准独立民间作家廖亦武出境

    
    
    AP
    An der Reise nach Berlin gehindert: Der chinesische Schriftsteller Liao Yiwu
    
    Neuer Eklat um die Deutschland-Reise eines regimekritischen Chinesen: Die Staatssicherheits-Behörden der Volksrepublik haben dem Schriftsteller Liao Yiwu die Ausreise untersagt. Der Chef der Frankfurter Buchmesse, deren Gastland 2009 China sein wird, will sich nun für ihn einsetzen.
    
    Hamburg/Frankfurt/Berlin - Der Direktor der Frankfurter Buchmesse und der Chef des Hauses der Kulturen der Welt in Berlin wollen nach eigenen Angaben alles versuchen, um den Besuch des chinesischen Schriftstellers Liao Yiwu in Deutschland doch noch zu ermöglichen. Der international erfolgreiche Autor war vom Haus der Kulturen für den 9. Oktober zu einer Diskussion "in Kooperation" mit der Buchmesse eingeladen worden. Die Ausreise wurde ihm aber von der chinesischen Staatssicherheit verboten, wie Liao Yiwu der "Süddeutschen Zeitung" am Donnerstag sagte.
    
    
    
    ANZEIGE
    Der Direktor der Buchmesse, Juergen Boos, versicherte daraufhin im "Deutschlandradio Kultur", man werde "auf verschiedenen Kanälen versuchen, dem chinesischen Schriftsteller die Ausreise zu ermöglichen". Die Frankfurter Buchmesse und ihre Partner ließen sich nicht einschüchtern und hielten weiterhin daran fest, "kritische Stimmen einzuladen". In diesem Jahr seien "250 Dissidenten" zu Gast. "Wir werden sehen, ob es da Behinderungen gibt, und werden dann dementsprechend protestieren", kündigte er an. Der Intendant des Hauses der Kulturen der Welt, Bernd M. Scherer, zeigte sich "entsetzt" ob der Nachricht, dass Liao Yiwu die Ausreise verweigert wurde. Der Autor sei eingeladen worden, "um unterschiedliche Innen- und Außenperspektiven auf China ins Gespräch zu bringen". Auch er sagte, man werde "alle Schritte" unternehmen, um Liao Yiwu in Berlin zu Gast zu haben.
    China ist in diesem Jahr Ehrengast der Buchmesse. Der international bekannte Schriftsteller und Dichter Liao hat in seiner Heimat vier Jahre lang im Gefängnis gesessen. 2007 sollte ihm vom unabhängigen chinesischen PEN-Zentrum der Freiheitspreis verliehen werden, was dann aber unterbunden wurde. In deutscher Übersetzung erschien kürzlich Liaos Buch "Fräulein Hallo und der Bauernkaiser: Chinas Gesellschaft von unten" - Interviews und Reportagen aus der chinesischen Unterschicht.
    Mitte September hatte es bei einem von der Frankfurter Buchmesse und China gemeinsam veranstalteten Symposium einen Eklat gegeben: Zunächst waren zwei Regimekritiker auf Druck Chinas ausgeladen worden. Als sie trotzdem am Symposium teilnahmen und eine Erklärung abgaben, verließen Teile der offiziellen chinesischen Delegation den Konferenzsaal.
    sha/ddp/AP
    
    241758 sep 09
    
    
    
    
    —
    
    
    
    
     —美联社德文, AP, 报道:
    
    Ausreiseverbot für chinesischen Autor Liao Erste Zusammenfassung (Berichtigte Wiederholung der APD8692, Datum im 3. Absatz korrigiert) Utl: Buchmesse-Direktor will sich für Schriftsteller einsetzen
    
    MAW2526 3 kux 371 APD8697 ;GE;x;O;00000280;zu APD8692 DEU/Buchmesse/China 1.ZUS BER.WDH. dsa xgell
    
    Ausreiseverbot für chinesischen Autor Liao Erste Zusammenfassung (Berichtigte Wiederholung der APD8692, Datum im 3. Absatz korrigiert)
    
    Utl: Buchmesse-Direktor will sich für Schriftsteller einsetzen =
    
    München (AP) Vor der Frankfurter Buchmesse haben die chinesischen Behörden dem regimekritischen Schriftsteller Liao Yiwu eine Reise nach Deutschland untersagt. «Die Staatssicherheit hat mir heute endgültig Bescheid gegeben, dass ich nicht nach Deutschland fliegen darf», wird der 50-Jährige in der «Süddeutschen zeitung» zitiert. Er habe eine Einladung aus Deutschland gehabt und einen Reisepass. Aber nun müsse er doch daheim bleiben. Buchmesse-Direktor Juergen Boos erklärte am Donnerstag, er werde sich für Liao einsetzen. China ist in diesem Jahr Ehrengast der Buchmesse. Der international bekannte Schriftsteller und Dichter Liao hat in seiner Heimat vier Jahre lang im Gefängnis gesessen. 2007 sollte ihm vom unabhängigen chinesischen PEN-Zentrum der Freiheits-Preis verliehen werden, was dann aber unterbunden wurde. In deutscher Übersetzung erschien kürzlich Liaos Buch «Fräulein Hallo und der Bauernkaiser: Chinas Gesellschaft von unten» - Interviews und Reportagen aus der chinesischen Unterschicht. Liao sollte am 9. Oktober bei einer Veranstaltung der Buchmesse im Haus der Kulturen der Welt in Berlin an einer Diskussion teilnehmen. Intendant Bernd M. Scherer erklärte: «Wir bedauern sehr, dass die chinesischen Staatsorgane vermeiden wollen, dass wir die Realität der Volksrepublik China in ihrer Komplexität abbilden. Wir werden alle Schritte unternehmen, um Liao Yiwu in Berlin zu Gast zu haben.»
    
    Boos sagte im Deutschlandradio Kultur, die Buchmesse werde auf verschiedenen Kanälen versuchen, dem Schriftsteller die Ausreise zu ermöglichen. «Wir werden auch mit der deutschen Botschaft sprechen.»
    
    Die Frankfurter Buchmesse und ihre Partner ließen sich nicht einschüchtern und halte weiter daran fest, «kritische Stimmen einzuladen». In diesem Jahr seien 250 Dissidenten zu Gast. «Wir werden sehen, ob es da Behinderungen gibt, und werden dann dementsprechend protestieren.» Vor knapp zwei Wochen hatte es bei einem von der Frankfurter Buchmesse und China gemeinsam veranstalteten Symposium einen Eklat gegeben: Zunächst waren zwei Regimekritiker auf Druck Chinas ausgeladen worden. Als sie trotzdem am Symposium teilnahmen und eine Erklärung abgaben, verließen Teile der offiziellen chinesischen Delegation den Konferenzsaal. Ende##
    
    AP/rd/sg/ug/
    
     24.09.2009
    
    
     (博讯记者:蔡楚) (博讯 boxun.com)

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